Monatsarchiv für Juni 2011

 
 

Ultimatum aus dem Golfhotel: Gbagbo soll bis Mitternacht…

Der nach Angaben der Wahlkommission rechtmäßige Präsident der Elfenbeinküste, Alassane Ouattara, hat aus dem Golfhotel in Abidjan, in dem er sich verschanzt hat, seinem Gegner ein Ultimatum gestellt. Ouattara sagte, wenn sein Kontrahent, der vom Verfassungsgericht zum Präsidenten erklärte Laurent Gbagbo bis Mitternacht das Handtuch werfe, dürfe er straffrei abziehen. … de.euronews.net


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Elfenbeinküste — Nicht „Schutz von Zivilisten”, sondern Schutz ökonomischer Interessen

Frankreich und die UNO unterstützen zum „Schutz von Zivilisten” genau jene Quattara-Milizen, die für ein Blutbad unter der Zivilbevölkerung verantwortlich sind. Bei den Präsidentschaftswahlen 2010 kam es zu umstrittenen 90%-Ergebnisse in Gebieten, die von Quattara-Milizen gehalten wurden. Diese Ergebnisse konnten von niemandem kontrolliert werden. Die Wahlkommission war mehrheitlich mit Quattara-Anhängern besetzt. Die Forderung nach einer unabhängigen Stimmenauszählung lehnte der UNO-Generalsekretär ab. Der „Rebell” Quattara hat seinen Doktorgrad in den USA gemacht, heiratete in Anwesenheit von Sarkozy und arbeitete jahrelang in hoher Position beim IWF.

In Abidjan sprach euronews-Reporter Francois Chignac mit Laurent Gbagbo, der zwar vom Verfassungsgericht der Elfenbeinküste zum Präsidenten ernannt wurde, der aber nach dem offiziellen Ergebnis der Wahlkommission die Präsidentenwahl gegen seinen Herausforderer Alassane Ouattara verloren hat. Auf die Frage danach, dass die Europäische Union seine Legitimität nicht anerkenne, antwortete Gbagbo, die EU folge den Vorgaben Frankreichs. In den Beziehungen zwischen den Großmächten in Europa habe heute jeder seinen Einflussbereich. … de.euronews.net


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Elfenbeinküste – „Schutz von Zivilisten” bedeutet, sie zu massakrieren (siehe auch Beschreibung)

Frankreich und die UNO unterstützen zum „Schutz von Zivilisten” genau jene Quattara-Milizen, die für ein Blutbad unter der Zivilbevölkerung verantwortlich sind. Bei den Präsidentschaftswahlen 2010 kam es zu umstrittenen 90%-Ergebnisse in Gebieten, die von Quattara-Milizen gehalten wurden. Diese Ergebnisse konnten von niemandem kontrolliert werden. Die Wahlkommission war mehrheitlich mit Quattara-Anhängern besetzt. Die Forderung nach einer unabhängigen Stimmenauszählung lehnte der UNO-Generalsekretär ab. Der „Rebell” Quattara hat seinen Doktorgrad in den USA gemacht, heiratete in Anwesenheit von Sarkozy und arbeitete jahrelang in hoher Position beim IWF.

www.andreas-mölzer.at


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EXKLUSIV – Warum Laurent Gbagbo nicht weichen will

“Wir sind für ein Mehrparteiensystem, Ouattara will Einparteienherrschaft.” Der westafrikanische Staat Elfenbeinküste steht am Rande des Bürgerkriegs. Aber Laurent Gbagbo – Präsident seit 2000 – will die Macht nicht abgeben . Er sieht sich als Gewinner der Präsidentschaftswahlen vom 28. November, nach denen ihn der Verfassungsrat zum Sieger erklärt und vereidigt hat. Die internationale Gemeinschaft hingegen bezieht sich auf die Angaben der unabhängigen Wahlkommission, wonach Alassane Ouattara gewonnen hat. … de.euronews.net

English: Thousands of people have shown up in the central Istanbul square of Taksim to protest against the decision by the High Elections Board to exclude 7 BDP sponsored candidates. According to witness the police have violently attacked the demonstration. Many people have been wounded and a large number of protesters have been detained where they tried to walk to Aksaray. ANF *** Deutsch: ISTANBUL — ZEHNTAUSENDE AUF DER STRASSE — STRASSENKÄMPFE Am 19.04.fand in Istanbul eine Demonstration gegen die Entscheidung der Hohen Wahlkommission statt, an der sich etwa zwanzigtausend Menschen beteiligten. Die Demonstration lief vom Taksim Platz nach Aksaray. Die Polizei griff die Demonstration sowohl vom Boden, als auch aus Hubschraubern mit Gasgranaten an. In den daraus entstehenden Kämpfen wurden ebenfalls ua mehrere Banken zerstört. Die heftigen Polizeiangriffe führten zu einer großen Zahl von Verletzten. Aber auch in anderen Stadtvierteln fanden Spontandemonstrationen und eine Autobahnblockade statt. Jugendliche führten militante Aktionen ua gegen Büros der Regierungspartei AKP durch. Sie stoppten Autos und machten Personalienkontrollen. Die Polizei eröffnete des Weiteren das Feuer auf Jugendliche, die in der Nacht zum 20. Das AKP Büro mit Molotowcocktails angriffen. ISKU
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